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GREENKEEPING

Ein Team von qualifizierten Mitarbeitern pflegt unter der Leitung von Headgreenkeeper Andy Wale den Platz mit viel persönlichem Engagement und Sinn für die Natur.

Modernste Maschinen machen es möglich, dass schon frühmorgens ab 6.30 Uhr geschnitten werden kann, ohne dass Mährückstände auf den Fairways bleiben. So werden Golfspieler während des Tages kaum von Platzarbeiten mit Maschinen gestört.

Der 20 Jahre alte Baumbestand gibt den Bahnen mittlerweile eine echte Contour, sorgt optisch für ein schönes Bild und unterstreicht den hervorragenden Pflegezustand des Platzes.

Eine Beregnungsanlage, die Grüns, Abschläge, Fairways und auch teilweise die Semiroughs bewässert, garantiert dafür, dass der Platz auch während Trockenperioden optimal versorgt werden kann. Durch ein eng angelegtes Netz von Drainagen ist der Platz selbst bei extremen Niederschlägen so gut wie immer bespielbar.

Die Cartwege ermöglichen das Fahren mit E-Carts auch bei Regenwetter und nassem Boden.

Jede Pflegemaßnahme ist mit einer Einschränkung des Spielbetriebs verbunden. Viele Mitglieder und Greenfee-Spieler sind überrascht, wenn es in den Sekretariaten der Golfanlagen heißt: „Heute werden Pflegemaßnahmen durchgeführt, es ist nur ein eingeschränkter Spielbetrieb möglich." Bei den im folgenden beschriebenen Maßnahmen handelt es sich um Pflegemaßnahmen, die für die Regeneration der Rasennarbe erforderlich sind.

  • Greenkeeping im Detail

     

    Jede Pflegemaßnahme ist mit einer Einschränkung des Spielbetriebs verbunden. Bei den im folgenden beschriebenen Maßnahmen handelt es sich um Pflegemaßnahmen, die für die Regeneration der Rasennarbe erforderlich sind. Regenerationsmaßnahmen werden um so wichtiger, je mehr die Golfanlage genutzt wird und je ungünstiger die Witterungsbedingungen auf der Anlage sind. Für das Erhalten und Nutzen, bzw. für das Bespielen der Rasenflächen ist unter anderem eine ausreichende Durchlässigkeit der Rasennarbe für Wasser eine wichtige Voraussetzung. Die häufige Überbelastung (durch Tritt aber auch durch Pflegemaschinen) einzelner Spielelemente einer Golfanlage, insbesondere der Abschläge und Grüns, führen zu Verdichtungen. Diese Verdichtungen machen den Einsatz von mechanischen Maßnahmen zwingend notwendig , um die diese strapazierten Rasenflächen funktionstüchtig zu erhalten. Neben dieser Überbelastung der Grasnarbe, gibt es weitere, natürliche Gründe, Regenerationsmaßnahmen durchzuführen. So bilden Rasengräser – bedingt durch die natürliche Bildung neuer Triebe – einer permanent Filz. Rasenfilz ist also organisches Material, das sich verstärkt auf abgemagerten, biologisch schwach aktiven Böden (z.B. Golfgrüns) bildet. Diese Filzschicht, die aus abgestorbenen Grastrieben und Wurzeln besteht, führt bei Nässe zu weichen Grüns (oft Ursache für langsame Grüns!) und wirkt wie ein Schwamm, der eine gleichmäßige Durchfeuchtung des Bodens (Rasentragschicht) verhindert. Dies wiederum hat zur Folge, dass diese Rasenflächen anfälliger gegen pilzliche Krankheitserreger sind. Die Wurzeln wachsen nicht in den Boden, sondern breiten sich nur in einer flachen oberen Schicht aus. Somit wird die Wasser- und Nährstoffdurchlässigkeit in tiefere Schichten vermindert.
    Die Rasennarbe ist nicht sehr belastbar. Eine zu starke Verfilzung kann zu größeren Problemen beim Spielbetrieb führen (z.B. Wasserstau und/oder Trockenstellen auf den Grüns). Um die Bildung von Filzauflagen zu verhindern wird beim Vertikutieren das organische Material mit rotierenden Messern vertikal durchschnitten und anschließend entfernt. Da das Wachstum der Gräser in den Monaten April bis Juli am stärksten ausgeprägt ist, ist in dieser Zeit ein häufigeres Vertikutieren empfehlenswert.

    Hier das Greenkeeping Team:

    Andy Wale